Militärfriedhof in Trenta

Militärfriedhof in Trenta

Mehr als 200 österreichisch-ungarische Soldaten, die während des Ersten Weltkriegs in einem Militärkrankenhaus in Trenta ums Leben kamen, wurden in gemeinsamen Gräbern beigesetzt.

Unter den Bestatteten sind vor allem Soldaten, die im Lazarett in Trenta starben, und russische Kriegsgefangene, die die Straße über den Bergpass Vršič bauten. Die Gruppengräber auf dem Soldatenfriedhof in Trenta sind mit Eisenkreuzen gekennzeichnet.

Russische Gefangene bauten die Straße auf den Vršič (1611 m)

Die Straße über den höchstgelegenen slowenischen Bergpass wurde von 12.000 russischen Gefangenen gebaut. Die Straße wurde von den österreichisch-ungarischen Truppen zur Versorgung und Verpflegung der Verletzten an der Isonzo-Front benötigt. Der Großteil der Gefangenen starb infolge der unmenschlichen Verhältnisse, von Frost, Mangel an Nahrung, Kleidung sowie der Schneelawine, die von den Hängen der Mojstrovka hinabstürmte. 

Neben den Soldaten wurden auch russische Kriegsgefangene bestattet, die die Straße über den Vršič-Pass bauten. Gruppengräber auf dem Militärfriedhof in Trenta sind mit Eisenkreuzen markiert.

Zum Gedenken an das Leiden wurde auf der Nordseite des Bergpasses eine Russische Kapelle errichtet.

Militärfriedhof in Trenta – ANFAHRT

An der Hauptstraße Trenta–Vršič, ca. 2,5 km aus Trenta entfernt, südlich des Weilers Pri Cerkvi.